St. Vinzenz Pallotti Katholische Kirche in Bad Zwischenahn, Edewecht und Rastede/Wiefelstede

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Wochenende in Vechta

Firmlingswochenende vom 12. bis 14. Juni 2026 im Jugendhof Vechta

43 Jugendliche aus den Gemeinden Rastede, Bad Zwischenahn und Edewecht verbrachten vom 12. bis 14. Juni 2026 ein gemeinsames Firmlingswochenende im Jugendhof Vechta. Die drei Tage standen ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Glauben und der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. Dabei bot das abwechslungsreiche Programm viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Glauben zu vertiefen.

Begleitet wurden die Firmlinge von einem engagierten Katechetenteam: Gerlinde Geiss-Mayer, Almut Gerdes, Thomas Kämpfer, Sven Maiwald, Diakon Sebastian Wagner als Leiter des Firmkurses, Pater Leo sowie dem zukünftigen Pater Clement, der das Wochenende als besonderer Gast mitgestaltete. Gemeinsam sorgten sie mit viel Herzblut dafür, dass Glaube, Gemeinschaft und Freude an diesem Wochenende auf vielfältige Weise erlebbar wurden.

Nach der Anreise am Freitagnachmittag bezogen die Jugendlichen ihre Zimmer und lernten bei einer Hausführung zunächst den Jugendhof kennen. Beim gemeinsamen Abendessen entstanden die ersten Gespräche, bevor der Abend mit Kennenlernspielen und einer Begrüßungsrunde fortgesetzt wurde. Dabei wurden auch die organisatorischen Abläufe des Wochenendes vorgestellt. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein gemeinsames Abendlob im Meditationsraum.

Der Samstag begann mit einem Morgenlob. Anschließend gestalteten die Katechetinnen und Katecheten sechs Workshops zu den Symbolen der Firmung. An den einzelnen Stationen erklärten sie die Bedeutung der Zeichen und machten sie durch praktische Übungen und Gespräche für die Jugendlichen erfahrbar.

Exemplarisch sei die Station „Handauflegung“ vorgestellt. Die Handauflegung gehört zu den zentralen Zeichen der Firmung und steht für Gottes persönlichen Segen sowie die Zusage des Heiligen Geistes. In einer achtsamen Übung konnten die Jugendlichen selbst erfahren, wie Berührung Vertrauen, Halt und Gemeinschaft vermitteln kann. Anschließend wurde die Geste in ihren biblischen und kirchlichen Zusammenhang eingeordnet – von den Segensgesten des Alten Testaments über Jesus und die Apostel bis hin zur Firmung heute. So wurde deutlich, dass die Handauflegung seit Jahrtausenden ein sichtbares Zeichen dafür ist, dass Gott jedem Menschen seinen Segen und seinen Heiligen Geist zusagt.
Nach dem Mittagessen stand die Stationenarbeit zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes auf dem Programm. Zunächst erarbeiteten die Firmlinge in Kleingruppen jeweils eine der sieben Gaben – Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit oder Gottesfurcht – und wurden so zu Expertinnen und Experten für ihr Thema. Anschließend blieb jeweils ein Teil der Gruppe an der eigenen Station und gab das erworbene Wissen an die anderen weiter. Der andere Teil machte sich auf den Weg zu den übrigen Stationen und ließ sich dort die jeweilige Gabe von den Expertinnen und Experten erklären. Nach der Hälfte der Zeit wurden die Rollen getauscht, sodass alle sowohl ihr Wissen weitergeben als auch alle sieben Gaben kennenlernen konnten. Diese Methode sorgte für einen lebendigen Austausch und machte deutlich, dass jede und jeder unterschiedliche Gaben mitbringt, die sich gegenseitig ergänzen.

Im anschließenden Dialog zum Thema Gottesdienst tauschten sich die Jugendlichen über ihre eigenen Erfahrungen und Erwartungen aus. Während der Einzelbesinnung unter der Frage „Warum will ich mich firmen lassen?“ nahmen sich alle Zeit, über ihre persönliche Motivation und ihren Glaubensweg nachzudenken. Nach dem Abendessen sorgte die Gesprächsrunde „Der heiße Stuhl“ für einen offenen Austausch, bevor eine musikalische Einstimmung auf den Gottesdienst und das gemeinsame Abendlob den Tag abrundeten.

Der Sonntag begann mit einer gemeinsamen Meditation. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt und die Koffer gepackt. Anschließend feierten die Firmlinge gemeinsam mit Weihbischof Wilfried Theising die Heilige Messe. In der anschließenden Reflexionsrunde blickten alle auf das Wochenende zurück und tauschten ihre Eindrücke aus. Beim gemeinsamen Mittagessen fand das Wochenende einen gelungenen Abschluss, bevor die Heimreise angetreten wurde.

Mit dem Firmlingswochenende ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Firmung geschafft. Nach den Sommerferien geht die Firmvorbereitung weiter: Im August werden die Einladungs- und Anmeldeunterlagen verschickt. Erst mit der Rücksendung der Anmeldung erfolgt die verbindliche Anmeldung zur Firmung.

Ein besonderer Grund zur Freude ist, dass Weihbischof Wilfried Theising am 3. Oktober 2026 in allen drei Kirchorten das Sakrament der Firmung spenden wird. Die Gottesdienste finden um 11:00 Uhr in Rastede, um 14:30 Uhr in Bad Zwischenahn und um 17:00 Uhr in Edewecht statt. Die Kirchengemeinde freut sich schon jetzt darauf, diesen besonderen Tag gemeinsam mit den Firmlingen, ihren Familien und der ganzen Gemeinde zu feiern.